Osteopathie Mallorca

Robert Kopf

Osteopath, Chiropraktiker und Heilpraktiker  

 

 

 

Osteopathie – Heilung durch sanfte Handgriffe

Der Begriff kommt aus dem Griechischen: osteon = Knochen; pathos = das Leiden, Krankheit.

Bei einer osteopathischen Behandlung steht der Patient im Mittelpunkt und nicht die Krankheit. Ein Osteopath hat den gesamten Organismus im Blick und mobilisiert die Selbst-heilungskräfte des Körpers.

„Leben ist Bewegung“, lautet der wichtigste Grundsatz der Osteopathie. Mit gezielten Handgriffen wird das Muskelgewebe gelockert, damit die natürliche Bewegung wieder in die richtige Richtung geht. So wird dem Körper geholfen, Funktionsstörungen selbst zu beheben. Osteopathen leisten also Hilfe zur Selbstheilung.

In den USA, Frankreich und Großbritannien gehört diese ganzheitliche Therapiemethode schon seit vielen Jahren zu den bekanntesten und erfolgreichsten Verfahren, wenn es um die Behandlung sogenannter „
Funktionsstörungen“ geht. 

Unter diesem Begriff fasst man alle körperlichen Beschwerden zusammen, die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen. An erster Stelle stehen dabei neben Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit und Erschöpfung auch verspannungsbedingte Schmerzen vor allem des Bewegungsapparates, Herz-Kreislauf-Probleme, Magen-Darm-Beschwerden und pseudo-neurologische Symptome.

Entwickelt wurde die Osteopathie vom amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917). Still war durch intensive Naturbeobachtungen und Anatomiestudien zu der Erkenntnis gelangt, dass sich Gesundheit im Körper durch Bewegungen und durch das perfekte Zusammenspiel von Organen, Knochen und Muskeln zeigt.

Da diese wie in einem Netzwerk miteinander verknüpft sind, können Bewegungseinschränkungen und Störungen vor allem der Gelenke und Faszien (bindegewebige Umhüllungen von Muskeln und Muskelgruppen) auch an anderen Organen und Körperregionen Symptome auslösen.

Nach osteopathischer Auffassung überträgt das Bindegewebe Störungen von einem Körperteil auf andere. So kann sich etwa eine Verletzung des Knies über das Umgebungsgewebe auf die Hüfte und von dort auf die inneren Organe ausbreiten. Verdauungsprobleme können somit Ausdruck einer Knieverletzung sein.

Diese Zusammenhänge ertastet ein Osteopath anhand von Verspannungen. Seine Hände sind sein einziges Instrument. Mit speziellen behutsamen Griffen lockert er Muskeln, aktiviert die Nerven und verbessert den Durchfluss in Venen, Arterien und Lymphbahnen. Er aktiviert auf diese Weise die Selbstheilungskräfte im Körper. Durch das Lösen der Bewegungseinschränkungen kann der Körper Funktionsstörungen selbst beheben.