Schröpfen Mallorca

Robert Kopf, Heilpraktiker 

 

 

Schröpftherapie - Über die Haut Schmerzen lindern und die Selbstheilungskräfte aktivieren

Das Schröpfen ist eine der ältesten Therapieformen und gehört noch heute zu den festen Bestandteilen der Alternativmedizin. Schon die Ägypter und Babylonier haben das Verfahren gekannt. Die Basis des Schröpfens sind Reflexzonen auf der Haut. Beim Schröpfen werden Schröpfköpfe aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff auf die entsprechende Hautpartie gesetzt und die Haut darunter etwas angesaugt. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und der Körper von Stoffwechselschlacken befreit. Zusätzlich werden die Selbstheilungs- und Regenerationskräfte gestärkt.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Schröpfen Yin und Yang ins Gleichgewicht gebracht und somit die Harmonie des Organismus wieder hergestellt. Daher dienen Akupunkturpunkte, Verhärtungen und Unebenheiten des Gewebes oftmals als Ansatzstellen für die Schröpfköpfe.

Schröpfen hilft bei Verspannungen

Durch das Ansaugen der Haut wird die regionale Durchblutung verbessert, was wiederum zur Muskelentspannung beiträgt. Bei Verspannungen ist zudem die Schröpfkopfmassage gut. Dabei wird die Haut zuerst mit etwas Öl eingerieben, bevor dann ein Schröpfkopf mit Unterdruck aufgesetzt und einige Zeit hin- und hergeschoben wird. So wird die Durchblutung nicht nur einer Stelle, sondern einer größeren Fläche gesteigert.
Das Schröpfen wird auch bei der Behandlung von Schmerzen eingesetzt. Es hilft zum Beispiel bei Gelenksarthrosen, Rücken- und Muskelschmerzen.


Die Schröpftherapie kann zudem funktionelle Beschwerden der inneren Organe verringern, zum Beispiel bei ständigem Druckgefühl im Verdauungstrakt. Man kann auch die Infektanfälligkeit reduzieren und die Abwehrkräfte stärken, indem man die Reflexbahnen für die Bronchien oder das Lymphsystem anregt.

Durch die embryonale Entwicklung des Menschen kann jede Hautzone einem bestimmten inneren Organ zugeordnet werden. Wer etwa Gallenbeschwerden hat, spürt oft auch Schmerzen in der Schulter. Diese Zusammenhänge der sogenannten "Headschen Zonen" macht sich das Schröpfen zunutze. Wenn man auf einer bestimmten Hautzone einen Reiz setzt, wird dieser durch das Nervensystem an das entsprechende Organ weitergeleitet.